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Direktorenwechsel

Herr Zanders geht…

   

Leider ist es jetzt soweit. Schon länger suchte das NGK nach einem Nachfolger für Herrn Josef Zanders, der zum Ende dieses Schuljahres in Pension gehen wird.

 

Herr Zanders ist ein sehr beliebter Schulleiter gewesen, der das NGK weit gebracht hat. So ist beispielsweise der Wechsel vom reinen Jungengymnasium zum Gymnasium für Mädchen und Jungen des großen Engagements von Herrn Zanders zu verdanken.

 

Er selber hatte die Schule als Jugendlicher besucht, wurde dann Lehrer am NGK und im Jahre 1994 Schulleiter. In einem Interview hat er vor seinem Abschied seine Wünsche und Gedanken geäußert.

 

Interviewer: Das NGK hat Sie fast ihr ganzes Leben lang begleitet. Wie ist es jetzt für Sie, die Schule zu verlassen?

 

Herr Zanders: Nun ja, ich bin ja nicht komplett weg. Der Kontakt bleibt auf jeden Fall bestehen. Trotzdem bin ich auch wehmütig, da es immerhin jetzt 45 Jahre sind seit ich hier unterrichte.

 

Interviewer: Was werden Sie am meisten vermissen?

 

Herr Zanders: Die allgemeinen Aufgaben natürlich. Aber besonders auch die Auseinandersetzungen mit den Schülern und den Lehrern dieser Schule. Die besondere Vielfältigkeit gehört auch dazu, daher werde ich die Freude aber auch den Ärger vermissen, die mich ebenfalls geprägt und begleitet haben.

 

Interviewer: Welche Aufgaben haben Sie denn jetzt noch zu tun, bevor sie gehen?

 

Herr Zanders: Es gibt noch weitere Projekte, mit denen ich mich befasse sowie auch noch die laufenden Geschäfte. Es gibt ja auch noch die AJM- Prüfungen, bei denen ich mitwirke und die Verabschiedung muss ebenfalls noch vorbereitet werden.

 

Interviewer: Was ist das beste/aufregendste Erlebnis, das Sie am NGK erlebt haben?

 

Herr Zanders: Zum einen kann ich mich noch an den Abend 1994 erinnern, an dem ich nach der Versammlung des Schulträgers erfahren habe, dass ich der neue Schulleiter werde. Es kam damals sehr plötzlich und unerwartet für mich. Doch was mich ebenfalls sehr glücklich macht ist, dass ich meine Frau hier kennen gelernt habe.

 

Interviewer:

Was erhoffen Sie sich von dem neuen Schulleiter?

 

Herr Zanders: Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er den richtigen Weg einschlägt und sich die Schule weiterhin positiv entwickelt.

 

Interviewer: Haben Sie denn noch ein paar Abschiedsworte?

 

Herr Zanders: Nun ich bin der Schülerschaft sehr dankbar, was ein echter Ausdruck ist. Ich werde weiterhin Kontakt halten, aber die Veranstaltungen vermissen. Trotzdem nochmals ein großes Dankeschön für die schöne Zeit und den problemlosen Umgang mit allen Schülern auf dem NGK.

 

Interviewer: Auch wir bedanken uns für die schönen Jahre mit Ihnen und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft!

 

 

 

...und Herr Gillrath kommt

 

Wer ist der neue Schulleiter? 

Nachdem wir uns von Herrn Zanders verabschiedet haben, werden viele neugierig sein und sich fragen, wer ER denn jetzt ist. ER heißt Johannes Gillrath und kommt vom St. Ursula Gymnasium in Düsseldorf. Mehr zu seiner Person im folgenden Interview.

 

Interviewer: Welche Interessen haben Sie?

 

Herr Gillrath: Ich interessiere mich sehr für meine Familie. Besonders die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen im oftmals kirchlichen Kontext macht mir sehr viel Spaß. Sportlich engagiere ich mich auch gerne, da ich selber Kanu fahre.

 

Interviewer: Sie haben ja gerade das Thema Familie angeschnitten. Haben Sie denn eine große Familie und eventuell auch Haustiere?

 

Herr Gillrath: Ich bin seit 25 Jahren glücklich verheiratet und habe 4 Kinder. Wir sind auch sehr tierlieb. Daher haben wir eine Schildkröte und ein Pferd.

 

Interviewer: Welche Eindrücke haben Sie vom NGK?

 

Herr Gillrath: Besonders zugesagt hat mir der gute Ruf der Schule. Es ist eine tolle Atmosphäre hier, was sehr grundlegend für das Arbeiten ist. Da ich gerne katholischer Diakon bin, finde ich auch das Christliche bewundernswert sowie die damit zusammenhängende interessante Geschichte der Schule. Aber auch, dass die Schüler selbst ihre Schule offensichtlich sehr mögen; wissen Sie, die Schule wurde mittlerweile mehrmals von Schulrat zur beliebtesten Schule in NRW ernannt.

 

Interviewer: Haben Sie denn schon Pläne, was Sie hier machen möchten?

 

Herr Gillrath: Naja, ich selber sehe es als sehr wichtig an, erstmal heraus zu finden, was der Schule wichtig ist. Zum anderen werde ich natürlich das Internat und andere Werke weiterführen und den akademischen Anspruch aufrecht erhalten wollen.

 

Interviewer: Haben Sie denn schon erste Worte an unsere Schüler?

 

Herr Gillrath: Nun ja, ich wünsche mir, dass sich jeder an der Schule wohlfühlt und auch viel gelacht wird. Meiner Meinung nach kann so erst richtig gut gearbeitet aber auch zusammengearbeitet werden. Daher auf eine tolle Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Zukunft.

 

Interviewer: Damit ein herzliches Willkommen von der Schülerschaft und danke, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben.

 

Let´s Stomp 20.Mai 2011

  

 „Let´s stomp“ heißt auf Deutsch so viel wie „lasst uns stampfen!“ und das haben die zwei Musikkurse aus der 10.Stufe bei Herrn Ehrler am Freitag dem 20. Mai auch kräftig getan! Mit verschiedenen Alltagsgegenständen wurde lautstark rhythmische Musik gemacht. Dabei wurde von Brotdosen, über Styroporsäulen und Besen, bis hin zu Leitern auf oder mit allem eine fantastische Kulisse für die Ohren geschaffen. Dem Applaus nach zu urteilen hat es dem Publikum gefallen und auch wir Mitwirkenden waren sehr zufrieden.                                                                                                                  

Doch hinter so einer akustischen Aufführung steckt viel Arbeit. Zuerst mussten die Schüler sich überlegen womit sie Musik machen wollten, um dann vor dem Problem zu stehen in welchem Rhythmus ihr Auftritt dargestellt werden soll. Aber zum Glück konnten wir auf die tatkräftige Unterstützung von Herrn Ehrler und den Schlagzeugern in unseren Kursen zählen. Trotzdem war das noch nicht alles, denn um die einzelnen Auftritte in einen Zusammenhang zu bringen, musste noch eine kleine Hintergrundstory her! Zwei Schülerinnen machen auf der Terrasse Hausaufgaben und werden von zwei Straßenmusikanten unterbrochen, danach treffen sich ein paar Jungs und Mädels zum Kartenspielen. Im Traum wird eine komische Schulstunde absolviert, Schüler spielen Basketball, Geister spuken durch die Knechtstedener Katakomben, Hausmeister und Hausmeisterinnen machen teilweise tanzend den Schulhof sauber und die Handwerker hantieren auf ihren Leitern. Insgesamt von allem was dabei!                                                                                         

 

Zwei Tage vor der Aufführung (ziemlich kurzfristig J) haben wir angefangen die Kulissen aufzubauen und das Technikteam hat uns mit Mikrofonen und Lichteffekten ausgestattet, damit die Zuschauer alles gut hören und sehen konnten. Auch der Donnerstagnachmittag ging bei manchen mit Anstreichen, Zusammenzimmern, Sägen und vieles mehr drauf.  Am Freitag war es dann endlich so weit! Manche sind wieder direkt nach der Schule da geblieben, haben gemeinsam Pizza gegessen und sich an die letzten Vorbereitungen gemacht. Noch zehn Minuten bis Aufführungsbeginn…Aufregung…Spannung…noch schnell ein ´Viel Glück´ und dann…Vorhang auf und durch! Es hat alles SUPER geklappt! Keiner hat große Fehler gemacht…keine Kulisse ist zusammengekracht und das Publikum hat eifrig geklatscht.

 

Insgesamt war es eine -vielleicht vom Thema her- ungewöhnliche Aufführung, die aber ein voller Erfolg war. Alle hatten Spaß und waren glücklich, dass alles so prima gelaufen ist.

 

Kunstpreis

Und der Kunstpreis geht an…

 

 Genau das war der Leitspruch bei der Kunstpreisverleihung am Dienstagabend dem 28.6.11 um 18 Uhr im NGK.

Jeder wird sich noch an das heiße Wetter und die Bundesjugendspiele an dem Tag erinnern können. Dennoch sind viele Schüler abends, trotz des schwülheißen Wetters, zur Kunstpreisverleihung zu dem Lehrerzimmer gekommen.

 

Empfangen wurde man ganz glamourös mit einem Glas Sekt; für die Jüngeren gab es Fruchtsaft.

 

Danach konnte man mit einem kühlen Glas Saft oder Sekt in der Hand die Bilder, die bis heute im Flur vor dem Lehrerzimmer hängen, genießen und sich auch ein Bild von der Konkurrenz machen.

Man kam wörtlich nicht mehr aus dem Staunen heraus. Doch es konnte nur einen bzw. zwei Gewinner geben, da man zwischen Mittelstufe und Oberstufe ganz fair unterschieden hatte.

Gewonnen haben:

In der Oberstufe:

Marco Urbatzka mit einer Punktzahl von 235 u.a. mit seinem Bild „Maison Laffites“, das an van Gogh erinnert.

In der Mittelstufe:

Friederike Seeger mit 195 Punkten u.a. mit ihrem Bild „Kokerei“, das der Realität kaum ähnlicher sein könnte.

Zu der Frage, was sie mit ihrem Bild bewirken wolle, sagte sie, dass ihr Bild zwar schön wäre, es aber trotzdem die Umweltverschmutzung und, besonders auch durch die Farben, die Gefahr darstellen solle. Ihre Pläne für die Zukunft sind noch unklar, doch das Malen wird sie auf jeden Fall weiter beibehalten.

 

 Doch auch die Zweitplatzierten sollte man nicht vergessen. Daher ein Kompliment in der Mittelstufe an Marlee Merk mit 65 Punkten und in der Oberstufe an Carola Freytag mit 75 Punkten.

Also, allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch!

 

 Wie ist die Entscheidung verlaufen?

Das Fachkollegium sowie Herr Hahnen und Herr Moßmann hatten sich schon Wochen zuvor getroffen um einen Termin für die Ausschreibung festzusetzen. Nach Einsendeschluss trafen sich alle beteiligten Lehrer nachmittags zur Entscheidung. Jeder Teilnehmer hatte zwei Bilder eingereicht. Alle Bilder waren mit Nummern versehen, um eine möglichst objektive Meinung zu garantieren. Die Bilder wurden genau betrachtet und anschließend bepunktet. Nach der ganzen Prozedur standen dann die Gewinner fest. Die Entscheidung war auch für die Lehrer nicht einfach. Für die nächsten Jahre wünschen sie sich noch mehr Teilnehmer und gutes Gelingen.

 

Sport

 Bundesjugendspiele

Am Dienstag den, 28. Juni. 2011 war es wieder so weit, die diesjährigen Bundesjugendspiele fanden statt.

Es waren die perfekten Bedingungen, die Sonne schien, es war kein Wölkchen am Himmel und nicht zu heiß.

In der ersten bis zur dritten Stunde mussten die Klassen 8 und 9 antreten, in der vierten bis zur siebten dann die Klassen 5 bis 7.

Die Schüler/innen mussten an drei Disziplinen teilnehmen,

Weitsprung, Sprinten und Werfen bzw. Kugelstoßen.

Die Klassen 5 bis 7 mussten Werfen und die Klassen 8 und 9 Kugelstoßen.

Außerdem nahmen die besten Mädchen und Jungen der Stufen 8 und 9 jeweils an einem Sprintfinale teil.

Die Gewinnerinnen des Sprintfinals der Stufe 8 waren Anna Gather auf dem dritten Platz mit einer Zeit von 10,9 Sekunden, Zweite wurde Lea Wieneke mit einer Zeit von 10,1 und Erste wurde Lea Phillips mit einer grandiosen Zeit von 9,8 Sekunden.

Die Bestplatzierten der Jungen waren auf dem Dritten Platz Jan Löhr mit 10,1 Sekunden, auf dem zweiten Platz Arne Daube mit einer Zeit von 10,0 Sekunden und der Erstplatzierte war Lukas Hagen mit einer sensationellen Zeit von 9,7 Sekunden.

Sie alle liefen 75 Meter.

Die Gewinnerinnen des Finals der Stufe 9 waren Christina Zwick auf dem dritten Platz mit einer Zeit von 13,9 Sekunden, Pia Mund auf dem zweiten Platz mit 13,8 Sekunden und die Erstplatzierte war Katharina Everts mit 13,1 Sekunden.

Die Bestplatzierten bei den Jungen waren Jonas Mitulidis auf dem dritten Platz, Samuel Yovogan mit einer Zeit von 12,1 Sekunden auf dem zweiten Platz und der Beste war Jonas Alberts mit 12,0 Sekunden. Er ist jedoch aus der Stufe acht und nahm nur an dem Finale teil, weil er das Finale seiner Stufe versäumt hatte.

Sie alle liefen 100 Meter.

So wie jedes Jahr musste die Stufe 9 noch an einem Staffellauf teilnehmen. Bei diesem Wettkampf traten die Klassen gegeneinander an, wobei die Mädchen und Jungen getrennt von einander starteten, erreichte bei den Mädchen die 9a den dritten Platz, die 9d den Zweiten und die 9b, die Sportklasse, den ersten Platz. Bei den Jungen belegte die 9b den dritten, die 9a den zweiten und die 9e den Ersten.

 

Alles in allem waren die Bundesjugendspiele sehr erfolgreich. Es gab keine schweren Verletzungen und die Sportler verhielten sich sehr fair. Wir freuen uns schon sehr aufs nächste Jahr, bei hoffentlich genauso guten Bedingungen und mit genauso guten Sportlern.